Gönnen Sie Ihren Pflanzen eine schützende Decke

In der Natur sterben Planzenteile ab, fallen auf den Boden und wirken so als natürlicher Dünger.

Boden ist in der Natur immer bedeckt, auch die Erde in Ihrem Garten sollten Sie nicht ohne Schutz lassen. Als Mulchdecke eignen sich viele organische Materialien, besonders aber Grasschnitt, Laub und Grünabfälle. Besonders gut als Multimaterial eignen sich wieder Brennnesseln und Beinwell, weil sie viele wertvolle Inhaltsstoffe beisteuern. Sie können auch mit halbfertigen Kompost mulchen.

Mulch hält den Boden feucht, verringert die Verdunstung an warmen Tagen, schützt den Boden vor Erosion durch Wind und Wasser. Mulch unterdrückt zudem unerwünschte Wildkräuter und verbessert das Mikroklima im Boden. Einige Gemüse wie Radieschen, Salat und Lauch freuen sich besonders über eine Mulchdecke.

Mulchen Sie, wenn Sie Setzlinge in die Beete setzen. Saatrillen müssen Sie natürlich freihalten. Bei den Sträuchern hat sich Rindenmulch bewährt.

Achten Sie beim Mulchen darauf, dass die Decke nicht zu dick ist. Grasschnitt etwa neigt dann zur Fäulnis. Auch bei starkem Schneckenbefall sollten Sie auf dünne Mulchschichten achten.

Zur Gründüngung eigen sich Senf, Rettig, Ackerbohnen, Kleearten und Lupinen.

Die Alternative sind Ringelblumen oder auch Sonnenblumen, die schön blühen und trotzdem den Boden verbessern. Sie können auch Kartoffeln anbauen. Sie hinterlassen einen lockeren Boden.

Es gibt eine ganze Reihe von Pflanzen, die sich zur Gründüngung eignen. Es sind die so genannte Legominosen, die an ihren Wurzeln Stickstoffknöllchen bilden. Sie lockern den Boden und halten ihn gesund. Sie können solche Pflanzen im Herbst als Folgesaat nutzen. Hinzukommt dann auch noch das Blätterwerk als zusätzliches Mulchmaterial, wenn Sie es im Herbst oder Winter abschneiden.

Wenn Sie jäten, können Sie die Wildkräuter gleich auf dem Beet liegen lassen, wenn sie noch keine Samen ausgebildet haben.